TT-Studio mit Bernhard Aichner
Krimiautor Bernhard Aichner spricht im TT-Studio über sein Schriftstellerdasein, das Verhältnis von Realität und Fiktion, die Totenfrau-Verfilmung und die Muse Mensch.
Krimiautor Bernhard Aichner spricht im TT-Studio über sein Schriftstellerdasein, das Verhältnis von Realität und Fiktion, die Totenfrau-Verfilmung und die Muse Mensch.
Sind 4,50 Euro für ein Viertel Wein viel oder wenig? Zu wenig, meint ÖVP-Tourismussprecher Mario Gerber im TT-Studio. Er hat eine Preisdiskussion im Tourismus angerissen und meint, Tirols Hotellerie und Gastronomie verkaufe sich zu billig.
Wie wird heuer das Skifahren aussehen und wie interessant ist Skifahren überhaupt noch. Der Präsident des Österreichischen Skilehrerverbandes, Richard Walter, erklärt im TT-Studio, wieso Skifahren allein zu wenig ist. Warum es geimpfte Skilehrer braucht und die Gäste nicht kontrolliert werden
Tirols Bankensprecher Hans Unterdorfer sieht trotz Covid-Krise keine Anzeigen für eine Pleitewelle in Tirol. Obwohl am Sparbuch nach einem Jahr aus 1000 Euro durch die Inflation 980 Euro werden, sind noch immer 57 Prozent der Tiroler mit einem Sparbuch ausgestattet. Das Zinsniveau werde so bleiben, sagt Unterdorfer im TT-Studio.
Der Vize-Präsident der Tiroler Ärztekammer und Kinderheilkundler Klaus Kapelari spricht sich im TT-Studio für das Impfen von Zwölf- bis 16-Jährigen aus. Eine Impfplicht lehnen er und Ines Viertler vom Berufsverband der Pflege ab. Beim Testen solle man zu einem medizinischen Grundsatz zurückkehren und Menschen mit Symptomen testen und danach eine Diagnose erstellen. Impfdurchbrüche, also dass Geimpfte positiv getestet werden, seien normal.
„Die Bilder der Hochwasser sprechen für sich, die Klimakrise ist nicht mehr zu leugnen. Sie wird einen massiven gesellschaftlichen Wandel bringen“, sagt Georg Kaser, Mitglied im Weltklimarat – „Die Frage ist, ob by design or by desaster“, resümiert der Südtiroler Klimaexperte im TT-Studio. Also ob die Veränderung möglichst kontrolliert und gestaltbar oder (später) durch gezwungene Notmaßnahmen eintritt.
Der Wolf kehrt nach Tirol zurück, aber hat er hier heute noch Platz? Bauern fürchten um ihre Nutztiere, Tierschützer pochen auf das Existenzrecht des geschützten Rückkehrers. Im TT-Studio scheiden sich die Geister: Geht es nach Tirols Landwirtschaftskammerpräsident Josef Hechenberger sollten „Problemwölfe“, also jene, „die gezielt immer wieder Nutztiere reißen“ entnommen, sprich abgeschossen werden. „Wenn wir zukünftig noch bewirtschaftete Almen haben wollen, die die Grundlage für Tourismus und das Freizeiterlebnis für Einheimische bieten, braucht es ein Wolfsmanagement“, sagt Hechenberger.
Christian Pichler, Wolf-Experte beim WWF Österreich, hält dagegen: „Wenn man einen Wolf zum Abschuss freigibt, kommt der nächste nach.“ In Südtirol/Trentino seien aktuell 18 bekannte Rudel unterwegs, in der Schweiz elf
Günter Weiss hofft, dass die EU bis Herbst ausgewertet hat, welche Corona-Maßnahmen was gebracht haben. Tests sieht er weiter kritisch.
Tirols neuer Wirtschaftslandesrat Anton Mattle bleibt im TT-Studio trotz hohem Schuldenstand des Landes optimistisch. Er rechnet nicht mit einer Pleitewelle und will eine Transparenzdatenbank für die Fördermillionen nur, wenn dies keine Neiddebatte auslöst.
Tirols neue Gesundheitslandesrätin Annette Leja hält Tests und Maske weiterhin für nötig. Sie könne sich vorstellen, freiwillig eine Maske zu tragen. Ob es einen Ausbau der Intensivstationen in Tirol gebe werde, ließ die ÖVP-Politikerin offen.