Tirol Live

Tirol Live

Gegen Rechtsextreme

Gegen Rechtsextreme

Das Bild der Rechtsextremisten hat sich gewandelt. „Früher hatten sie Springerstiefel, Bomberjacken an und sie hatten Glatzen – das waren die klassischen Neonazis“, konstatiert der Vorsitzende des Mauthausen Komitees Österreich (MKÖ) Willi Mernyi in „Tirol Live“. Mittlerweile ist das nicht mehr so. „Die Identitären etwa – also die modernste Form des Rechtsextremismus – sind gut angezogen, stehen wirklich gut in ihren Berufen. Der Rechtsextremismus ist vom Rande der Gesellschaft sukzessive in die Mitte der Gesellschaft gewandert.“

Die Analyse zu den Oscars 2024

Von der diesjährigen Oscarnacht bleiben kaum Überraschungen und ein großer Gewinner, der im Vorfeld schon feststand.

Langeweile in der Formel 1?

Hoffnungen auf einen spannenden WM-Kampf in der Königsklasse kann der 41-fache Formel-1-Starter Karl Wendlinger kann nur bedingt machen: „Max Verstappen war in Bahrain fast dominanter als das gesamte letzte Jahr.“ Auch die Rekordsaison mit insgesamt 24 Grands Prix sah der Kufsteiner bei seinem Interview in „Tirol live“ problematisch: „Ich schaue mir nicht mehr alle Rennen an.“

Warum Erbschaftssteuern wichtig wären

Die Leiterin des Momentum-Instituts, Barbara Blaha, ist für die Einführung von Erbschafts- und Vermögenssteuern, um damit den Sozialstaat in seiner jetzigen Form gerechter zu finanzieren. Im Interview mit „Tirol Live“ erklärt Blaha, warum das aus ihrer Sicht notwendig ist.

Was wenn man keinen Facharzttermin bekommt?

Was, wenn die Behandlung einmal nicht ideal verläuft? Dann ist Birger Rudisch gefragt. Beim Leiter der Tiroler Patientenvertretung landen allerdings nicht nur Beschwerden, er ist auch für die allgemeine Interessenvertretung zuständig – man versucht den Tirolerinnen und Tirolern dabei die Patientenrechte näherzubringen.

So kann man gesund altern

„Sekundäre Pflanzenstoffe spielen in der Langlebigkeitspyramide eine wichtige Rolle“, erklärt Nina Ruge (67). Neben einem grundsätzlich gesunden Lebensstil sei die Einnahme dieser Wirkstoffe die Basis für ein gesundes, langes Leben. „Ich nehme beispielsweise hin und wieder Resveratrol und regelmäßig Spermidin,“ erklärt die deutsche Moderatorin Ruge bei „Tirol Live“. „Wie lebt man gesund länger?“, ist das Thema von Ruge.

Die ÖVP und die EU-Wahl

Reinhold Lopatka tourte am Donnerstag durch Tirol. Er ist ÖVP-Spitzenkandidat für die EU-Wahlen im Juni und war Gast bei „Tirol Live“ mit Anita Heubacher. Das letzte Mal erreichte die ÖVP in Österreich sieben und damit die meisten Mandate bei den EU-Wahlen. „Wir wollen wieder als mandatsstärkste Partei durchs Ziel gehen.“

Familien in der Krise ein Heim geben

„Die Kinder aus den Familien zu nehmen, ist in den seltensten Fällen angebracht“, sagt Andrea Worsch. Das betonte sie bei einem Besuch im „Tirol Live“-Studio. Worsch arbeitet im SOS-Kinderdorf Imst. Dort ist sie als pädagogische Leiterin der Eltern-Kind-Wohnens tätig. Noch immer sei die Angst der Eltern, dass dies die logische Konsequenz der Kinder- und Jugendhilfe in Krisensituationen sei, groß.

„Lebenslüge, dass Sport unpolitisch ist“

Kein politisches Ereignis ohne die ausführlichen und gleichzeitig unterhaltsamen Analysen von Peter Filzmaier. Was viele nicht wissen: Der Politikwissenschaftler ist auch bekennender Sportfan. Er war zu Gast bei „Tirol live“ mit Moderatorin Andreas Wieser und erklärt, warum Sport und die Olympischen Spiele nie unpolitisch sind und waren. Außerdem gibt er Einblicke in die Rollen russischer und ukrainischer Sportlerinnen und Sportler bei den heurigen Olympischen Sommerspielen in Paris.

Einsatz im Schlagschatten des Krieges

Erstmals seit Beginn des Gaza-Kriegs wurde nun auch der Osten des Libanon von Israel bombardiert. Zwischen den Fronten sind rund 11.800 UNO-Blauhelme der UNIFIL-Mission im Grenzgebiet zwischen dem Libanon und Israel stationiert, unter ihnen rund 180 Soldaten des Österreichischen Bundesheers. Oberstleutnant Peter Ertl, Kommandant der österreichischen UNIFIL-Soldaten, berichtet bei „Tirol Live“ im Gespräch mit TT-Redakteurin Andrea Wieser direkt aus dem Hauptquartier der Friedenstruppen im Camp Naqoura im äußersten Südwesten des Libanon nur rund zwei Kilometer von der Grenze zu Israel entfernt.