Tirol Live

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00:00:09: Kontrollieren oder gestalten?

00:00:11: Andrea Haselwand der Schneider führt die Liste Fritz in die Landtagswahl und will mit ihrer Partei deutlich zulegen.

00:00:19: Im TT Landespolitik-Podcast spricht sie mit den beiden Schäfribottern Liane Bircher und Manfred Mitterwachauer, was sie in der Regierung anders machen würde – warum sie nicht über Koalitionen spekulieren will und ob es im Jahr ist, dass ihre letzte Wahl als Spitzenkandidatin sein wird.

00:00:39: Frau Haselwander Schneider, es stehen in einem Jahr Landtagswahlen an.

00:00:44: Die Liste Fritz konnte seit ihrer Premiere im Jahr zwei Tausend Acht de facto nie mehr an dieses damals Sensationsergebnis anknüpfen?

00:00:52: Was sind die Gründe dafür?

00:00:54: Naja, Zwei Tausends Acht war eine besondere Situation und da haben viele Faktoren dazu geführt dass dieser Veränderungswunsch der Menschen besonders groß war.

00:01:04: Aber ich orte auch jetzt einen ganz großen Veränderungswunsch der Menschen, die sagen es muss sich doch für uns etwas ändern.

00:01:12: Es muss sich was verbessern und in dieser Stimmung ist die Liste Fritz die beste Alternative und eine Ansage gegen die beiden, die immer ihr Duell ausrufen.

00:01:29: Wo legen Sie sich die Latte für das Ergebnis?

00:01:33: Also

00:01:33: wir wollen stärker werden.

00:01:35: Wir haben ja in der Wahl, dass ein gutes Ergebnis mit einer Verdoppelung der Stimmen gehabt hat und jetzt haben wir gesagt, wir wollen normal stärker wären und wollen fünfzehn Prozent.

00:01:49: zu gewinnen sind also das logische Ziel.

00:01:53: Wie wollen Sie allerdings in der Breite in Tirol reisieren, wenn man aktuell auf Ihrem Bild zum Beispiel nicht einmal einen Bezirksprecher für den Bezirk Landeck findet?

00:02:05: Wir haben einen Bezuhrgespräch an dem Bezug Landecks.

00:02:08: Also wir sind in allen Beziren präsent und wir sind auch – also ich traue mich das jetzt so zu sagen um ein dummes falsches Geld.

00:02:16: natürlich kannst du nicht vier Jahre oder fünf Jahre zwischen einer Wahl nichts tun und dann plötzlich wieder aufschlagen.

00:02:24: Also wir sind sehr präsent, wir haben gerade eine Sommertour hinter uns.

00:02:28: Wir bekommen viel Zuspruch aber natürlich müssen wir auch noch schauen dass wir mehr mobilisieren.

00:02:34: überhaupt keine Frage.

00:02:36: die größte Gruppe in Tirol sind Nichtwählerinnen und Nichtwäler.

00:02:39: die gilt es anzusprechen und sich als gute Alternative zu präsentieren.

00:02:44: Und wie gesagt, ich verstehe den Wunsch nach Veränderung der Menschen – und die Liste fritzt wird sich hier also eine wählbare Alternative als eine Partei der Mitte positionieren und präsendieren!

00:02:56: Dennoch ist es so, dass die Liste Fritz Pistato auf Gemeindeebene nicht richtig Fuß fassen konnte mit der Ausnahme der Landeshauptstadt.

00:03:06: Bei der letzten Gemeinderatswahl – zwanzig zu unszwanzig hat man es ja auch nicht einmal aktiv versucht in möglichst vielen Gemeinden anzutreten.

00:03:14: Sehen Sie die Gemeindebene hier nicht als notwendige Basis um auch auf Landesebene reagieren zu

00:03:19: können?

00:03:21: Also wir haben zwanzig, zweiundzwanzig Gruppen gehabt die auch in Gemeinden angetreten sind.

00:03:26: Wir haben aktive Gemeinderätinnen und Gemeinderäte nur auf Gemeindeebene das wissen sie so gut wie ich.

00:03:36: Dritten ist nicht die Partei, so sei es im Vordergrund sondern Persönlichkeiten.

00:03:40: Und wir haben Persönlichkeiten der Zuliste Fritz sich zugehörig fühlen Auch auf der Gemeindebene verankert.

00:03:48: Sie haben Recht?

00:03:49: Das kann mehr werden.

00:03:50: Wir arbeiten auch intensiv dran, dass es mehr Gemeinden werden.

00:03:54: Und wir haben aber hier durchaus gute Gespräche für die kommenden Gemeinderatswahlen.

00:04:00: Warum ziehen Sie sich jetzt aus dem Innsbrucker-Gemeinderat zurück?

00:04:06: Wenn ich etwas mache, dann mach' ich's zu hundert Prozent!

00:04:10: Wir kommen jetzt in ein Valia

00:04:13: und

00:04:14: eine Valia hat noch einmal ganz besondere Herausforderungen.

00:04:19: Man kann nicht auf sieben Hochzeiten tanzen, sondern man muss sagen, wenn ich mit Leidenschaft etwas mache, dann muss ich mich zu hundert Prozent auch drauf konzentrieren sollen.

00:04:30: Es ist toll, wenn man dieses Know-how aus dem Land in den Gemeinderat transportieren kann und wieder zurück.

00:04:38: Dieses Pinpongspiel das ist ein ganz großer Vorteil weil natürlich vieles auch was die Gemeinden betrifft im Land beschlossen wird.

00:04:48: Aber da gehe ich einen Schritt zurück.

00:04:52: und es gibt viele andere tolle Persönlichkeiten, die hier auch toll Fuß fassen können.

00:05:18: am Regierungsalter opfern könnte?

00:05:21: Die Liste Fritz wird auch nur dann in eine Regierung gehen, wenn das passt.

00:05:27: Das muss ja dann auch einen Vorteil für die Liste fritz bringen.

00:05:33: Nur um Regierungsverantwortung zu übernehmen werden wir in keine Regierung gehen.

00:05:38: und ja wir haben Opposition gelernt, wir haben Kontrolle gelernt Und ich glaube, besser wir schauen drauf und besser wir sehen darauf.

00:05:46: Nämlich die Liste Fritz schaut drauf.

00:05:49: Das ist in den Köpfen der Menschenverein gehabt und auch das darf man in einer allfälligen Regierungsbeteiligung nicht aufgeben und da wird es auch Punkte geben über die für die Tiroler Bevölkerung einfach umzusetzen sind.

00:06:02: was sie nicht haben kann ist dass es ein Regierungsprogramm gibt wie wir's jetzt gerade sehen zwischen ÖVP und SPÖ wo dann meinetwegen die Bauland-Mobilisierungsabgabe als ein Arbeitsschwerpunkt für diese Periode drinnen steht.

00:06:16: und nur um einen Hackal in dem Regierungsprogramm machen zu können, macht man halt etwas mit null Inhalt.

00:06:22: Aber man hat die Überschrift kreiert – das ist wenig!

00:06:25: Wir haben so viele Herausforderungen im Land also es ist zu wenig hier Überschwriften zu produzieren.

00:06:33: Wie realistisch sehen Sie die Chance eine Regierungskoalition eintreten zu können?

00:06:38: Ich kenne dieses Spieljahr, wir haben ungefähr ein Jahr jetzt vor der Wahl und jetzt reden alle nur mehr über neue Regierungen und neue Koalitionen.

00:06:46: Ich bin ja eine Saugiahr.

00:06:48: ganz offen die Herausforderungen in diesem Land sind zu groß als dass man sich jetzt auf das was in einem Jahr sein wird konzentrieren werden müssen.

00:06:58: Und deswegen gilt für uns und für mich arbeiten bis zuletzt.

00:07:04: Es gibt so viel zu tun, dass wir uns nicht jetzt ein Jahr zurücklehnen können und sagen können wer mit wem und wer mit dem nicht.

00:07:13: Und wie wird das alles ausgehen?

00:07:15: Das Wichtigste ist jetzt zu arbeiten und dann einen kurzen Wahlkampf zu machen und dann wählen zu lassen und dann zu schauen Wer hat das beste Angebot für die Wählerinnen und Wähler.

00:07:26: Ich glaube das ist eine saubere Vorgehensweise.

00:07:29: da brauche ich heute noch keine Duelle ausrufen.

00:07:32: Dennoch erwartet der Wähler, dass auch die Landespolitik sehr wohl zwischen Wahlkampf und Arbeit im täglichen Bereich unterscheiden kann.

00:07:41: Und erzählt es nicht zu einem gewissen Geradant Transparenz gegenüber den Wählerinnen und Wählern?

00:07:48: Wenn man ihnen schon im laufenden Wahlkampfsatz sagt Wir sind da um Regierungsverantwortung zu nehmen und wenn ja wir würden gerne bestimmte Ressorts übernehmen was wären so Ressort diese sozusagen dann auf dem Höhepunkt ihrer Politkarriere reizen würden.

00:08:04: Ich bin immer der Meinung, was sollte in solchen Bereichen arbeiten, wo man selber einen Know-how hat und wo man sagt, man ist selbst auch Experte?

00:08:13: Also ich würde mich jetzt von meinen beruflichen Ausbildungen her als Expertin für Gesundheitspflege Soziales und Bildung bezeichnen.

00:08:26: Aber nur wegen dem Regierungsamt wird man nicht alles, was man sich jetzt achtzehn Jahre lang aufgebaut hat über Bord werfen.

00:08:34: Das ist mir das Zentralste und das wird mit den Wählerinnen und Wählern auch signalisieren.

00:08:40: Und in einer Demokratie ist eine Opposition ein ganz, ganz hohes Gut Eine kritische konstruktive funktionierende Opposition.

00:08:52: Jemand der auf die Leute und auf das Geld aufpasst

00:08:56: Also am liebsten mehr in sich.

00:08:57: Gesundheits-, Sozial- und Bildungslandesrätin?

00:09:00: Nein,

00:09:01: alles zusammen sicher nicht.

00:09:02: Weil man sieht ja jetzt dass man bei dieser Resortverteilung das letzte Mal nicht darauf geschaut hat wer jetzt Experte für etwas ist sondern wen will man unterbringen im Regierungsamt.

00:09:16: also ich halte ja jetzt gerade das Bildungs- und Gesundheitsresort als viel zu groß als dass man diese ganzen Herausforderungen als eine Person schuldern kann.

00:09:26: Aber Herr Motto ist ja gemeinsam gestalten.

00:09:28: Wie wollen Sie denn gestalten, wenn sie nie Teil der Landesregierung sind?

00:09:32: Aber wir gestalten auch... Ich glaube das ist immer ein Denkfehler!

00:09:36: Wir gestalten in der Opposition so viel weil würden wir die Themen nicht auf den Tisch legen, würde mir die Probleme nicht identifizieren, würden mir nicht Lösungen für diese Probleme vorlegen dann tat sich ja überhaupt nie was verändern.

00:09:51: Oder glauben Sie, dass diese achtzeig Jahre alte ÖVP immer eine Regierungsverantwortung ist, die sich in irgendeiner Art und Weise bewegen würde, wenn da nicht neue Vorschläge auf den Tisch kommen würden?

00:10:01: Und ja!

00:10:02: Städtetropfen hält den Stein – wir bringen die Themen immer wieder, immer wieder aufs Bett.

00:10:08: Lassen sie mir ein Beispiel sagen….

00:10:10: Ich bin der Meinung, wir sollten ein Modell wie im Burgenland etablieren das pflegende Angehörige auch die Möglichkeit zur Anstellung beim Land haben sollen.

00:10:21: Jetzt habe ich den dritten Anlauf gemacht und jetzt blieb sie wieder ab.

00:10:26: aber ich kann Ihnen sagen ich gebe keine Ruhe.

00:10:28: Ich komme mit dem vierten und den fünften Anlauf.

00:10:32: Und irgendwann wird das schon sicker, aber man darf nicht heute eine schnelle Schlagzeile produzieren und morgen vergiss sie sich sondern man muss hartnäckig hinter den Themen dran bleiben.

00:10:42: Das zeichnet uns als Liste Fritz auch aus dass wir nicht jeden Tag etwas erfinden nur dass wir Schlagzelle haben sondern dass wir hartnägig an den Themen arbeiten.

00:10:53: Mit dem Blick auf die bisherige Arbeit, welche Initiative der Liste Fritz hat de facto das Leben der Tirolerinnen und Tirol verbessert oder verändert?

00:11:02: Ja da gibt es unzählige Initiativen.

00:11:06: Wir sind ja tagtäglich wirklich mit Themen beschäftigt und wenn wir nicht drauf schauen würden... dass das Steuergeld sinnvoll eingesetzt wird, nachher würde man ja sehr großzügig damit umgehen.

00:11:21: Also wir sind die Kontrollpartei in diesem Land und das wissen die Menschen auch.

00:11:26: Und denen ist auch wichtig, dass sie einmal drauf achten.

00:11:29: und ich sage ihnen schon also wo wir sehr viel getan und geschaut haben ist vor allem auch in dem Pflege im Gesundheitsbereich, im Bereich Wohnen.

00:11:39: es gibt heute das Modellsicheresvermieten Das haben wir schon im Jahr zwanzig fünfzehn, das erst einmal aufs Tabett gebracht.

00:11:45: Damals war die Regierung noch der Meinung, dass man es nicht braucht.

00:11:49: Mittlerweile haben wir sie.

00:11:50: Wir hatten damals einen anderen Titel dafür, aber mir ist die Überschrift egal.

00:11:55: Hauptsache ist, dass sich schlussendlich etwas für die Menschen bewegt und verändert und verbessert.

00:12:01: Verfolgt

00:12:01: man die Oppositionspolitikerliste Fritz fällt eines augenscheinlich auf, dass nahezu über alle viele Entwicklungen ihre Liste aufzeigt?

00:12:11: die ÖVP an ihre langjährige Regierungsverantwortung in diesem Land erinnert wird.

00:12:17: Wenn wir auf den kommenden Wahlabendblicken einem Jahr, wenn sie sich das aussuchen könnten – was wäre ihnen lieber?

00:12:25: Dass die ÖWP einmal in Tirol auf der Oppositionsbank Platz nimmt oder dass Sie eine Regierungs- verantwortung kämen?

00:12:32: Also der ÖVB würde die Opposationsbank nach achtzig Jahren sicher gut tun!

00:12:37: Überhaupt keine Frage, da könnte man wieder einmal herunterkommen und so eine Cooling-Downphase wäre wahrscheinlich gut.

00:12:45: Ich sage es noch einmal – die Liste Fritz treten nicht an unter jeder Voraussetzung und mit aller Gewalt in einer Regierung zu sitzen.

00:12:54: Ich sauge Ihnen ich kann vieles sicher besser als diese Landesregierung heute.

00:12:58: Und was ich sicher habe und was wir als Liste Friedsicher haben ist ein Veränderungswillen.

00:13:06: In dem Land muss man endlich einmal was durchlüften.

00:13:09: Man kann nicht achtzig Jahre lang alles beim Gleichen lassen und sagen, das ist ja gar nicht mehr zeitgemäß vieles!

00:13:16: Also es hat alles einen Charme.

00:13:18: Das letzte Wort haben die Wählerinnen und Wähler Und ich kann nur sagen Die Liste Fritz ist die einzige und beste Alternative zu schwarz- und blau.

00:13:29: Wenn jemand Veränderung will Ist die Liste fritz eine super alternative in der Mitte.

00:13:35: Welche Koalition würden Sie denn gerne sehen?

00:13:38: Diese Koalitionsspiele, über die können wir jetzt noch eine Dreiviertelstunde reden.

00:13:44: Das letzte Wort haben die Wählerinnen und Wähler in der Koalition die Verbesserungen für diese und Veränderung für den Menschen im Land umsetzt – so eine Koalition wie sie.

00:13:56: Ich will keine Koalition, die das Alte bewahrt und sagt mir, wir müssen an allem festhalten.

00:14:01: Sondern man muss einmal die aktuellen Herausforderungen nehmen und man muss mit Herzblut und Ernsthaftigkeit an diesen Herausforderungen arbeiten.

00:14:10: So eine Koalition will ich.

00:14:13: Was schon?

00:14:13: Das wird jetzt das Blaue vom Himmel versprochen werden von allen möglichen.

00:14:18: aber ich bin immer der Meinung, man muss realistische Dinge wenn man was verspricht, muss ein bisschen es realistisch sein.

00:14:25: Und wie ich schon gesagt habe, ich kann realistischerweise versprechen Verbesserungen und Veränderungen dazu machen wo ich es selber in der Hand habe als Landesregierung.

00:14:34: Aber welche Koalition würden Sie gern sehen?

00:14:37: Sie werden von mir halt keine Lieblingskoalition hören.

00:14:41: ist Ich spekuliere nicht ein Jahr vor der Landtagswahl über Lieblungskoalitionen!

00:14:46: Ich will eine Koalition die das beste Angebot für die Menschen in diesem Land bietet Für Veränderung, für Modernisierung.

00:14:57: Wenn Sie nicht über Koalitionen spekulieren wollen – vielleicht wollen sie aber Ihre Position der Liste Fritz dahingehend klarlegen – die ÖVP hat mehr oder weniger eine Koalition mit amtierenden FPÖ-Spitze abgelehnt?

00:15:12: Gibt es eine solche Ablehnung auch Ihrerseits?

00:15:16: Weide was haben Sie mittlerweile wieder revidiert?

00:15:20: Da hört man auch unterschiedliches ... Ich kann nur sagen, ich sitze seit achtzehn Jahren in diesem Tiroler Landtag.

00:15:27: Die Liste Fritz sitzt seit acht Zehn Jahren im Tiroler Landtag.

00:15:31: In dieser Zeit haben wir und das wirst du im ganzen Leben so machen müssen am Arbeitsplatz haben wir uns Mehrheiten suchen müssen um Anliegen durchzubringen.

00:15:42: Und ja wir arbeiten auch mit der FPÖ in Sachthemen wo wir gut zusammenkommen zusammen.

00:15:55: Das lernt man eigentlich auch schon als Kind.

00:15:58: Man hat da mal prinzipiell mit allen zu reden, weil eine Partei ist auch von Menschen gewählt und das Gespräch wird man einmal zumindest niemanden verweigern.

00:16:09: also sprechen mit allen.

00:16:11: Und soll immer die stimmenstärkste Partei den Landeshauptmann stellen?

00:16:16: Die stimmen stärkste partei So steht es halt einmal in der Landesverfassung, hat das als erstes den Anspruch.

00:16:22: Und dann muss man die Stimmenstärkste partei halt sich mehrheiten suchen und so läuft

00:16:28: es.

00:16:28: Das heißt sie hätten aber kein Problem wenn die FPÖ an erster Stelle wäre dass die FPö den Landeshauptmann stellen könnte?

00:16:35: Nicht alle FPÖ-Wählerinnen und FPÖ Wähler.

00:16:38: möchte ich jetzt da schlecht reden, das tue ich nichts weil ich glaube... Es braucht ein gutes Gegenangebot, weil wer Veränderung will.

00:16:50: Und ich verstehe den Veränderungswunsch der Menschen total, gell?

00:16:53: Ich verstehe das!

00:16:54: Dass die sagen, da leist man dann nix mehr, ich schaffe mir nichts mehr, keine Wohnung in der Gesundheitsversorgung aber... Aber hier ist Liste Fritz eine gute Alternative, wer an Protest wählen will Wer Veränderung wählen will, da ist die Liste Fritz die beste Adresse.

00:17:12: Wir sind eine Partei der Mitte und für ganz viele wählbar und wir haben gute Ideen und gute

00:17:17: Rezepte.".

00:17:18: Mit dem Abgang von Landesrätin Astrid Meier wurde die Landesregierung zuletzt gekürzt.

00:17:24: möglich wären fünf bis acht.

00:17:26: wie groß soll denn die neue Landesregierung sein?

00:17:29: Ehrlicherweise habe ich mir über ... Es geht da nicht um Posten.

00:17:32: Also es geht dann nicht darum, dass irgendjemand einen Posten hat und die meinen das ist ja bei dieser Landesrätin eigentlich augenscheinlich.

00:17:41: Warum habe ich sie vorher gebraucht wenn ich sie jetzt plötzlich nicht mehr brauche?

00:17:46: Ich glaube das ist eine Augenauswischerei.

00:17:48: Es gibt so viele Themen zu bearbeiten, so vieles abzuarbeiten mit Hochdruck einfach dahinter zu sein, weil wir sehen Wir sind das teuerste Bundesland.

00:17:58: Wir haben das teueste Leben und das teueste Wohnen.

00:18:01: Wir sind immer ganz hinten bei den Einkommen.

00:18:04: Wie soll sich das nur irgendeiner Mensch leisten?

00:18:06: Also gibt es Aufgabenfelder ohne Ende Und ich wünsche mir Landesräte Egal wie viele.

00:18:15: Ich meine.

00:18:15: nicht übermäßig natürlich Aber ich glaube wir hätten jetzt für diese freiwillige Position ganz viele Aufgaben Felder gehabt, wo man jetzt mit Hochdruck daran arbeiten muss.

00:18:26: Irgendwie kommt mir vor die Landesregierung geistert gerade momentan aus.

00:18:30: Wären Sie deshalb vielleicht sogar vier vorgezogenen Neuwahlen zu haben?

00:18:34: Nein!

00:18:35: Wir brauchen keine langen Wahlen aber man muss doch endlich einmal sagen was ... Ich frage mich oft ob die Herrschaften das nicht sehen.

00:18:47: Ich habe immer eine wunderschöne Landjahre wenn ich sehe, wie viele junge Menschen keine Wohnung mehr finden.

00:18:54: Wie viele ältere Menschen sich in der Altersarmut sein.

00:18:58: Wenn man sieht, wie es in der Gesundheitsversorgung ausschafft – die Leute können auch beterminen.

00:19:03: Sie finden einen krassen Arzt sowieso schon nicht mehr, aber mittlerweile kann er keinen Wahlarzt mehr und untergibt es doch Themen, an denen man bearbeiten muss?

00:19:12: Und da ist zu wenig zu sagen ... Die ÖGK ist die Schuld, die Ärztekammer ist die schuld.

00:19:18: Aber sie schult nie bei sich selber zu suchen und die Verantwortung.

00:19:21: Also das Land muss auch mit Hochdruck-Themen vorantreiben, bin ich der Meinung?

00:19:28: Da geht mir einfach ... Als jemand mit einem Zug zum Dorr geht mir das alles viel zu langsam.

00:19:35: Da muss es auch mal jemanden geben dürfen, die schaut und ich finde, die Rolle braucht einfach Macher, die Rollbraucht Umsetzer.

00:19:44: Tirol braucht Visionäre und wir brauchen nicht nur sympathische Softys.

00:19:49: Und Sie als Politikerin, wie lange wollen sie die Themen noch vorantreiben?

00:19:53: Sie sind seit dem Jahr zwei tausenden Parteichefen.

00:19:56: Nur Markus Abwärtsger ist länger Partei-Chefin Tiroll.

00:20:00: Wird das Ihre letzte Wahl als Spitzenkandidatin sein?

00:20:03: Also jetzt machen wir mal D-Wahl aber logischerweise ich komme dann auch in einen Alter wo man ... wo man überlegen wird, wie es weitergeht.

00:20:12: Aber momentan sind wir nicht an diesem Punkt.

00:20:15: Momentan habe ich den Zug zum Tor.

00:20:17: Sonst tatte ich das jetzt nicht machen weil ich hab zuerst schon gesagt wenn ich was mache dann mache ich's mit vollem Einsatz und wenn ich die Kraft für den vollen Einsatz nicht hätte, dann hätt' ichs nicht gemacht.

00:20:27: also wir sind ein schlagkräftiges Team Wir haben tolle Leute, wir haben ein tolles Programm und jetzt stehe er mal jedenfalls in der nächsten Periode zur Verfügung Und dann werden wieder Wahlen kommen und reden wir weiter.

00:20:39: Apropos voller Einsatz, wo hört die Politikerin Andrea Haselmann der Schneider auf?

00:20:45: und wo fängt die Privatperson Andrea Hasselmann der Scheider bei Ihnen an?

00:20:48: Sind Sie mit den Vierundzwanzig-Sieben viele Wählerinnen und Wählern da oder sind sie auch hier grenzen?

00:20:56: Also ich bin wirklich sehr viel da.

00:20:59: Aber es gibt natürlich auch ... Manchmal auch Auszeit, wo ich mir denke jetzt schalte ich das Handy mal zwei Stunden aus.

00:21:06: Weil ich glaube auch als Privatmeinsch darf ja mal in ein Theater gehen oder mit Freunden zusammensitzen dann ist es privat.

00:21:14: aber prinzipiell bin ich immer ansprechbar für alle Sorgen nötig und zu Ängste also telefonisch bei E-Mail.

00:21:24: Und es kriegt er und das will ich auch betonen und das gilt für uns alle einer Liste.

00:21:28: Fritz.

00:21:29: Jeder der anliegen hat kriegt eine Antwort.

00:21:32: Das ist mir schon ganz wichtig, weil es melden sich ganz viele Leute auch bei uns und du musst den Leuten nichts versprechen.

00:21:40: Du musst ihnen nur sagen ich bemühe mich wir schauen können wie vielleicht dieses Thema auch in den Landtag bringen.

00:21:47: das ist ja auch etwas... Ich kann ihn ja nix versprechen, ich will ihn ja nicht versprechen aber die Menschen sind schon zufrieden wenn sie von irgendeinem jemand nochmal eine Antwort kriegen.

00:21:57: soweit sein mal schon.

00:21:58: probieren Sie einmal vom Landeshauptmann eine Antwort zu bekommen Schwierig.

00:22:02: Und wann sind Sie zufrieden mit der Partei-Liste Fritz?

00:22:06: Es geht immer mehr, also wir sind gut aufgestellt aber ich sage nicht dass das ein abgeschlossenes Projekt ist.

00:22:14: Ich glaube so was isch grad abgeschlossen des Projekts.

00:22:16: Aber ich bin zufriedend Mit dem Zuspruch, ich bin zufrieden mit den Menschen die sich melden.

00:22:23: Ich bin nie zufriedent wie es den Leuten im Land geht.

00:22:26: Mit dem bin ich nicht zufriedeng Weil es ist doch nicht gottgegeben, dass wir da in Tirol überall die Teuersten sein und bei den Einkommen hinten nach.

00:22:36: Also dann muss ich als Landesregierung reagieren!

00:22:39: Und da muss ich doch sagen... Da setzt man Maßnahmen?

00:22:43: Ich verstehe das ja überhaupt nicht.

00:22:46: Es war ja die Tiroler Tageszeitung, die diese Woche diesen Einkommensbericht gebracht hat und auch die Deuerung thematisiert hat.

00:22:56: Da kann ich ja nicht zuschauen.

00:22:59: Und noch, ich muss in meinem eigenen Einflussbereich – ob das beim öffentlichen Verkehr ist oder bei der Energie ist als überall dort, wo ich die Hand drauf habe und ich hundert Prozent Eigentümer bin – da muss ich doch schauen, dass sie die Leid entlastet.

00:23:14: Ich kann nicht den Lebensmittelkonzernen sagen «Bitschen verkrafts' die Milch billiger», aber da, wo wir einen Einfluß haben, muss ich ihm Geld entmachen!

00:23:22: Frau Haselmann-Taschneider, danke für das Gespräch.

00:23:25: Vielen Dank für die Einladung.